• Claudia Christine Wolf

Kulturfaire Intelligenztests: Einer für alle?

#Intelligenztests funktionieren nicht überall auf der Welt gleich gut. Das führt dazu, dass manche #Kulturen bessere Testergebnisse haben als andere - und so manches Talent unerkannt bleibt.


#Intelligenzquotienten im weltweiten Vergleich sorgen immer wieder für erhitzte Gemüter, zum Beispiel, als Cory Clarke und Team den Zusammenhang zwischen Religiosität, Gewalt und mittlerer Intelligenz einer Nation untersuchten und die Ergebnisse im Fachmagazin "Psychological Science" veröffentlichten (die Autoren zogen die Publikation nach heftiger Kritik zurück).

Foto: Pixabay

Sollte man die IQs von Menschen unterschiedlicher Herkunft vergleichen?


Vordergründig scheint es bei derartigen Debatten um Wissenschaft zu gehen, doch hinter den Kulissen tobt ein ideologischer Streit: Es geht um die Frage, ob man die IQs von Menschen verschiedener Herkunft miteinander vergleichen sollte. Viele meinen: nein. Studien wie die von Clarke erinnern an pseudowissenschaftliche Thesen aus dem 19. Jahrhundert, die die Existenz einer weißen, überlegenen „Rasse“ zu belegen versuchten.


Datenlage eindeutig: IQ-Unterschiede existieren


Trotz aller Debatten sind sich die meisten Wissenschaftler einig: IQ-Unterschiede zwischen Menschen verschiedener Herkunft existieren tatsächlich. Sie traten bereits zu Beginn des 20. Jahrhunderts auf, als sich die #Intelligenzforschung noch in den Kinderschuhen befand. Demnach liefern Ostasiaten im Schnitt die besten Ergebnisse. Europäer liegen im guten Mittelfeld, gefolgt von Lateinamerikanern. Das Schlusslicht bilden Afrikaner, vor allem aus Staaten südlich der Sahara.

 

Wollen Sie mehr über darüber erfahren, wie nationale IQ-Unterschiede entstehen? Schreiben Sie mir oder lesen Sie meinen Artikel in dieser Ausgabe des Magazins "Gehirn&Geist".


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