Stirbt ein nahestehender Mensch, kann sich das wie der Verlust eines Teils des Selbst anfühlen. Warum das nicht nur eine Metapher ist, erklärt die Neurowissenschaftlerin Mary-Frances O'Connor im Interview. Interview: Claudia Christine Wolf Frau Professorin O'Connor, wer einen nahestehenden Menschen verloren hat, glaubt manchmal, ihn in seiner Nähe zu spüren, zu hören oder gar zu sehen. Spielt das Gehirn da verrückt? So etwas kommt bei Trauernden häufig vor und bedeutet nicht