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»Wer nichts sagt, signalisiert Zustimmung«

  • 19. Jan.
  • 1 Min. Lesezeit

Cybermobbing kennt keine Pausen. Übers Smartphone erreicht es die Opfer auch zu Hause. Die Medienpädagogin Ann-Kristin Gaumann erklärt, wie sich betroffene Kinder und Jugendliche wehren können und welche Rolle Eltern und Schulen dabei spielen.


Von Claudia Christine Wolf


Frau Gaumann, früher standen Beleidigungen an den Türen von Schultoiletten, heute verbreiten sie sich binnen Sekunden in WhatsApp-Gruppen oder unter TikTok-Followern. Ist die virtuelle Welt noch grausamer?


Teilweise kann sie das sein, allein durch die potenziell enorme Reichweite, die ein einziges Foto oder ein Kommentar haben kann. Weil das Mobiltelefon immer dabei ist, kann Cybermobbing rund um die Uhr stattfinden, wohingegen Mobbing in der realen Welt meist mit Schulschluss endet. Die Übergänge sind jedoch fließend: Was im Klassenraum beginnt, setzt sich nach der Schule online fort. ...


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Claudia Christine Wolf

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